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Dr. Vera Kalitzkus

über organspende und transplantation

weitere bücher zur organtransplantation

Vera Kalitzkus
Leben durch den Tod

Die zwei Seiten der Organtranplantation. Eine medizinethnologische Studie
Campus, Reihe Kultur der Medizin, hrsg. von Andreas Frewer, Band 6
292 S. € 29,90 (D)
3-593-37269-X
Mai 2003

Jährlich werden in Deutschland etwa tausend Menschen Organe entnommen, fast viertausend bekommen Organe implantiert. Transplantationen erschüttern das menschliche Selbstverständnis in doppelter Hinsicht: Die Wahrnehmung des eigenen Körpers und des Todes verändert sich. Diese Studie untersucht, wie Angehörige von Organspendern und Organempfänger dies erleben und welchen Stellenwert der Vorstellung, dass die Organspende dem Tod einen Sinn verleihen kann, und die Idee vom geschenkten Leben für die Betroffenen wirklich haben.

Brigitta Hauser-Schäublin, Vera Kalitzkus, Imme Petersen
Der geteilte Leib

Die kulturelle Dimension von Organtransplantation und Reproduktionsmedizin in Deutschland
Online Veröffentlichung, Institut für Ethnologie, Universität Göttingen
(überarbeitete Fassung des gleichnamigen Buches 2001, Frankfurt: Campus) PDF

über organspende und transplantationsmedizin

2012. Mein Tod, dein Leben? Oya, anders denken. anders leben 2012 (17): 69-71.
Link zum Heft: http://www.oya-online.de

2012. Mein Leben - dein Tod? Leben&Tod. Forum für neue kulturelle Dimensionen. 2012 (3): 38-40.

2010. "Ein Transplantierter hat dankbar zu sein" Risiken und Nebenwirkungen der Transplantationsmedizin - Teil 3. Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe. 35, Nr. 186 (Juli/August 2010): 47-49.

2010. Ist ein hirntoter Mensch tot? Risiken und Nebenwirkungen der Transplantationsmedizin - Teil 2. Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe. 35, Nr. 185 (Mai/Juni 2010): 55-57.

2010. "Mein Sohn ist zwei Tode gestorben". Risiken und Nebenwirkungen der Transplantationsmedizin - Teil 1. Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe. 35, Nr. 184 (März/April 2010): 56-58.

buchbeiträge zu organtransplantation (auswahl)

2009. Organtransplantation und Todesvorstellungen. Und was ist mit der Seele? In: Ulrike Krasberg / Gudula Kosack (Hg.). Konzepte von Körper/Leib und Seele im Kulturvergleich. Königstein: Ulrike Helmer

2007. Postmortale Organspende im Erleben der Angehörigen. In: Sigrid Graumann / Katrin Grüber (Hg.). Grenzen des Lebens. Mensch - Ethik - Wissenschaft. Berlin: Lit, Bd. 5, S. 153-164

2006. Organtransplantation und Lebenswelt - Eine qualitative Studie zur Transplantationsmedizin in Deutschland. In: Alexandra Manzei / Werner Schneider (Hg.). Transplantationsmedizin - Kulturelles Wissen und Gesellschaftliche Praxis. Münster: Agenda Verlag, S. 205-223

2005. Organtransplantation als Krisenphase für Betroffene: Ergebnisse einer Studie zu Anghörigen von "Organspendern" und Organempfängern. In: Andreas Frewer / Rolf Winau (Hg.). Ethische Probleme in Lebenskrisen. Grundkurs Ethik in der Medizin in vier Bänden, Band 3. Erlangen und Jena: Palm und Enke, S. 50-67

2005. "Mein Sohn ist, wenn Sie so wollen, zwei Tode gestorben." Sterben und Abschiednahme bei Organspende. In: Andreas Brüning / Gudrun Piechotta (Hg.). Die Zeit des Sterbens. Diskussion über das Lebensende des Menschen in der Gesellschaft. Praxis - Theorie - Innovation, Bd. 2. Berliner Beiträge zur sozialen Arbeit und Pflege. Berlin: Schibri-Verlag, S 78-100

2004. Neither-Dead-Nor-Alive. Organ Donation and the Paradox of "Living Corpses". In: Andrew Fagen (Hg.). Making Sense of: Dying and Death. Amsterdam/New York, Rodopi, S. 141-155

2004. Life "in Limbo": Donor Families, Organ Recipients and their Experience in Germany. In: Peter Twohig / Vera Kalitzkus (Hg.). Making Sense of: Health, Illness and Disease. Amsterdam/New York: Rodopi, S. 303-316

03/2005. Enquete-Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin", Deutscher Bundestag: Sachverständige bei der Öffentlichen Anhörung zur "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland". PDF